• Wolf Florian Gössel

Musik, die wohl wertvollste Errungenschaft des Menschen.

Aktualisiert: 9. März

Nachfolgende Gedanken verfolgen kein konkretes Ziel. Es sind lediglich Gedanken, welche ich an dieser Stelle verschriftlichen wollte. Viel Freude beim Lesen.

Heute schrieb mir ein Freund: "Je mehr ich in deine Spotify-Listen eintauche, desto mehr verstehe ich dein Wesen."

Eine Aussage, welche mir durchaus schmeichelte und ebenso zum Nachdenken anregte.


Wonach suchen wir unsere Musik aus? Findet die Musik vielleicht uns? Warum hören manche Menschen, ohne diese zu verurteilen, kaum bis keine Musik? Warum hören andere Menschen Musik beiläufig? Warum fühlen manche Menschen Musik regelrecht mit jeder Faser des Körpers?


Welche Rolle spielt die Musik in unser aller Leben?


Egal zu welchem Typ Musikhörer:in / Musikfühler:in man selbst gehört, Musik ist nahezu bei jedem Menschen dieses kleinen blauen Planeten Bestandteil des eigenen Seins. Es muss nicht Mal der synthetische Sound aus den Lautsprechern sein, welchen wir als Musik verstehen. Auch in der Natur sind wir ständig von Sounds umgeben. Sounds, welche zu Musik werden, wenn man ganz genau hinhört. Hieraus erschließt sich für mich, dass nicht nur der Mensch rhythmischen Klängen verfallen ist, sondern die gesamte Natur ein riesiges Orchester darbietet, an welchem nicht nur wir Menschen uns erfreuen dürfen.

"Musik formt Menschen und Menschen formen Musik."

Als wäre es gestern, erinnere ich mich noch gerne an jene Momente zurück, wo meine ältere Schwester sich meiner annahm und mich mit unzähligen Klängen berauschte. Als Kind der 80er und 90er umgab mich ebensolche Musik seinerzeit ständig. Musik, welche den damaligen Zeitgeist widerspiegelte und welche "meines persönlichen und subjektiven Erachtens" die letzten beiden Jahrzehnte einläutete, wo Musik noch "Gefühl und eine Seele hatte". Ich mag mich irren respektive vielleicht empfinden viele Menschen dies anders, jedoch bin ich der Überzeugung, dass die Musik ab den 2000ern kühler wurde und ihre Seele stetig verlor. Wie dem auch sei...



"Let The Music Play."

Geprägt wurde ich durch Künstler:innen wie (zufällige Reihenfolge) UB40, Terence Trent D’Arby (heute Sananda Maitreya), Prince, Queen, Sting, The Neville Brothers, Cock Robin, Paula Abdul, Genesis, Michael McDonald, Joe Lewis Thomas, Eurythmics, Tears For Fears, Depeche Mode, Beastie Boys, 112, Dru Hill, Boyz II Men, Stevie Wonder, Stevie B, Jermaine Stewart, David Bowie, George Michael, Falco, Klaus Lage, ABC, Pat Benatar, Nik Kershaw, Erasure, Duran Duran, Billy Idol, Chaka Khan, Michael Jackson, Simply Red, Simple Minds, Huey Lewis & The News, Frank Sinatra, Quincy Jones, Seal, Dusty Springfield, Roxette, Limahl, Soft Cell, Level 42, Haddaway, Sydney Youngblood, Sade, Mr. Mister, Bobby Caldwell, Londonbeat, U2, ABBA, Marvin Gaye, Cyndi Lauper, Lisa Stansfield, Ben Folds Five, Ofra Haza, Gipsy Kings, The Supremes, Kate Bush, Whitney Houston, Daryl Hall & John Oates, Culture Club, Mike & The Mechanics, Hans Zimmer, Maxie Priest, Gianna Nannini, Billy Ocean, Sheryl Crow, Eric Serra...


...um "einige" zu nennen, die mir ad hoc in den Sinn kamen. :)


Sie alle haben mich zu Kindertagen nicht nur begleitet, sie haben mich ein Stück weit zu dem Menschen geformt, der ich heute bin. Jede gespielte Note trug dazu bei, meinen Blick auf diese Welt zu prägen. Ferner darf ich wieder Kind sein, wenn ich gewisse Klänge zu Ohren bekomme. Dafür bin ich sehr dankbar.

"Ich bestehe aus Musik."

So lautet meine Antwort, wenn ich dann und wann gefragt werde, ob ich gerne Musik höre. Ob während der Arbeit, privat, beim Sport - Musik umgibt mich ständig. Sie ist aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken. Würde man mir die Musik nehmen, ich wüsste nicht, ob ich weiterhin existieren möchte.


Musik hilft uns beim Erinnern, Musik erzählt Geschichten, Musik bedeutet in der Zeit reisen zu können, Musik verbindet, Musik überwindet kulturelle / sprachliche Barrieren, Musik ist ein leistungssteigerndes und natürliches Doping beim Sport, Musik verleiht Bildern eine komplett neue Wirkung, Musik entwaffnet, Musik lässt uns in Träumen schwelgen.

"Musik - ein unglaublich großes Wort!"

Musik ist so vielfältig wie das Leben. Das Leben ist Musik und Musik ist das Leben.


Daher: Lass die Musik in dein Leben.


Wolf Florian ❤️🎶





Abschließendes Gedankenspiel


Würde man in Bahnhöfen / in der Öffentlichkeit dezent und dennoch geradeso hörbar klassische Musik durch Lautsprecherinstallationen ertönen lassen, wäre das Aggressionspotenzial beim Menschen geringer?


Autor: Wolf Florian Gössel

Bildmaterial: https://unsplash.com/

60 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen