• Wolf Florian Gössel

Empathische Kommunikation - Perspektivenwechsel einleiten.

Aktualisiert: 17. März

(folgende Zeilen wurden "abgewandelt" für eine Klientin / einen Klienten verfasst. Ferner wurde das Einverständnis auf Veröffentlichung eingeholt.) #empathicghostwriting


Es gibt nur ein perspektivisches Sehen, nur ein perspektivisches "Erkennen"; und je mehr Affekte wir über eine Sache zu Worte kommen lassen, je mehr Augen, verschiedne Augen wir uns für dieselbe Sache einzusetzen wissen, um so vollständiger wird unser "Begriff" dieser Sache, unsre "Objektivität" sein.

Friedrich Wilhelm Nietzsche, deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller (1844 - 1900)




Sehr geehrter Mitmensch,


allem voran schätze ich Ihre verfassten Zeilen und die damit verbundene Lebenszeit.


Lesen Sie folgende Zeilen „ohne einen Vorwurf“ oder sonstige Negativität hineinzuinterpretieren. Ich versuche, einen sachlichen und objektiven Tenor zu wahren. Schließlich ist es mir eine Herzensangelegenheit und nicht mein Begehr, Unmut zu schüren.


Wie oft im Leben ist vieles eine Angelegenheit der Perspektive. Wir sind seit über 5 Jahren erfolgreich am Markt vertreten und dies können Sie im „Peoples Business“ ausschließlich darstellen respektive überleben, wenn man u. a. stets eine gesunde Portion „Verständnis“ im Gepäck hat.


Stellen Sie sich „bitte“ kurz folgendes vor: „Sie“ sitzen an meiner Stelle und erfahren den gesamten Sachverhalt umgedreht.


(Es geht hier nicht um Schuldzuweisungen, nicht im Geringsten.)


Ich wünsche mir lediglich für uns beide, dass wir gemeinsam, einen kurzzeitigen Perspektivenwechsel, gedanklich durchspielen. Ich tue dies ständig und habe dies ebenso in Ihrem Falle getan. Mich in die Lage meines Gegenübers versetzen.



Durchaus ist der Unmut in diesen besonderen Tagen durchaus nachvollziehbar. (Konflikte, Pandemien, Lieferengpässe, steigende Existenzkosten...)


Meine Frage: Wenn Sie sich leidenschaftlich dem individuellen Wunschprojekt der Kundin / des Kunden widmen, etwaige Bedürfnisse und Wünsche adäquat erfüllen, für „alles“ Sorge tragen, wie es in Ihrer Macht steht, Sie die Kundin / den Kunden vor Vertragsunterzeichnung mehrfach ausdrücklich darauf hinweisen, dass Lieferengpässe und längere Lieferzeiten zum gegenwärtigen Zeitpunkt „nicht von Ihnen“ beeinflusst werden können, die Kundin / der Kunde dies mehrfach absegnet, jedoch dann (was durchaus nachvollziehbar ist) ungeduldig wird und Ihnen mehrfach unterstellt, dass es an Ihnen liegt…


wie würden Sie darauf reagieren?


Mit der Kommunikation zwischen Menschen steht und fällt in der Regel vieles. (kein Vorwurf)


Muss ein „Mensch“ jedoch jede Pille schlucken, wenn man sich darüber bewusst ist, dass man "wirklich" alles gegeben hat, was der eigene und realistische Einflussradius hergibt?


Wir sind alle (Mit)menschen und es liegt an uns, einander Empathie erfahren zu lassen oder dies nicht zu tun.


Kurzum: Ich habe „nichts“ davon, eine Kundin / einen Kunden länger als nötig, auf etwaige Gerätschaft warten zu lassen. Meine primäre Zielstellung ist es stets, dass jeweilige Projekt best- / schnellstmöglich abzuwickeln, sich mit einem guten Gefühl voneinander zu verabschieden, um mich dann motiviert dem nächsten Projekt widmen zu können.


Lassen Sie uns gerne erneut in den persönlichen Dialog zueinander treten, denn Text ist und bleibt in der Regel leblos und lässt viel Raum für individuelle Interpretation.


Mit verständnisvollen Grüßen...




#empathicghostwriting #konfliktmanagement #kommunikation #unmut #covid #empathie



Autor: Wolf Florian Gössel

Bildmaterial: https://unsplash.com/

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